Whey Protein
Whey Protein bzw. die entsprechenden Präparate sind nicht nur täglicher Bestandteil des Ernährungsplans von Leistungssportler, auch immer mehr Amateure verwenden Eiweißpräparate.
Eine zusätzliche Zufuhr von Whey Protein ist aber sicher nicht für alle Hobbysportler nötig. Bedarf an zusätzlichem Eiweiß haben besonders Kraftsportler und Bodybuilder sowie generell Leistungssportler. Durch bewusste und ausgewogene Ernährung können Hobbysportler in der Regel genügend Eiweiß zuführen, ohne auf die entsprechenden Präparate zurückgreifen zu müssen.
Whey Protein wird aus Molke gewonnen, einem Abfallprodukt der Käseherstellung. Obwohl als Abfallprodukt bezeichnet, ist die Molke jedoch ein an sich hochwertiges Produkt. Durch weitere Verarbeitung wird der an sich schon hohe Eiweißanteil weiter intensiviert und in den schlussendlich auf dem Markt erhältlichen Präparaten ist der Proteinanteil auf bis zu 85 Prozent erhöht ist. Doch nicht nur Sportler greifen auf das Whey Protein zurück. Auch im Zuge von Diäten wird häufig dieses Nahrungsergänzungsmittel verwendet.
Die Auswahl an meist als Shakes angebotenen Proteinen ist groß. Unterschiede der verschiedenen Präparate bestehen hinsichtlich der enthaltenen Eiweißkomponenten. Qualitativ hochwertige Präparate bestehen aus tierischem Whey Protein, das aus dem Grundstoff Milch, Molke, Käse etc. gewonnen wird. Daneben sind aber auch Produkte am Markt erhältlich, die neben tierischem auch pflanzliches Protein, z.B. aus Soja gewonnen, enthält.
Ein weiteres Indiz hinsichtlich der Qualität ist die Wertigkeit, also der prozentuale Anteil an Eiweiß, der bei Qualitätsprodukten bei bis zu 85 Prozent liegt. Neben dem Whey Protein führen Sportler häufig auch L-Tyrosin zu. Das semiessentielle Eiweiß kann vom Körper zwar selbst produziert werden, aber nur, wenn als Grundvoraussetzung dafür andere bestimmte Aminosäuren vorhanden sind.
Sind diese Ausgangsstoffe nicht vorhanden, kann das L-Tyrosin zur essentiellen Aminosäure werden, das heißt, es muss über Präparate bzw. Nahrungsmittel zugeführt werden. Das in seiner natürlichen Form als L-Tyrosin auftretende Eiweiß kommt unter anderem in Käse vor. Unter ärztlicher Aufsicht können auch Depressionen und Alkoholprobleme mit Tyrosin behandelt werden.