Traditionelle Kleider
Traditionelle Kleider gibt es in jeder Kultur und jeder Zeitepoche.
Ob als Statussymbol, für besondere Anlässe oder als Zeichen von Zugehörigkeit. Es gibt landestypische traditionelle Kleider oder Kleider, welche auf Religion und Glauben beruhen. Die Ursprünge sind so vielfältig, wie die Variationen der Kleider. Hier einige Beispiele:
-Das Áo dài – Nationalkleid der Vietnamesen-
Áo dài heißt übersetzt “langes Kleid”. Es ist sehr dünn aus Samt und Seide und knöchellang. Die Farbgebung ist sehr dezent in Pastelltönen gehalten und die Muster und Verzierungen sind sehr minimalistisch. Schon seit dem 12. Jahrhundert gibt es dieses traditionelle Kleid. Um sich vor Kälte zu schützen, zogen die Frauen bis zu acht Kleider übereinander. Männer tragen die traditionelle Bekleidung nur noch zu besonderen Festen.
-Muʻumuʻu – Traditionskleid aus Hawaii-
Das Muʻumuʻu haben Missionare in Polynesien eingeführt, damit die Frauen ihre nackten Brüste bedecken. Das Kleid ist daher sehr weit geschnitten und hängt einfach von der Schulter herab, ohne den weiblichen Körper in irgendeiner Art und Weise zu betonen. Dies ist bis heute so. Lediglich die Auswahl an Materialien und Farben ist wesentlich größer geworden.
-Kanga – Multifunktionskleid aus Afrika-
Die Kanga ist ein großes Dreieckstuch, welches durch verschiedene Falttechniken zu einem Kleid, einen Rock oder zu einem Tragetuch für Kinder gefaltet werden kann. Am äußeren Rand befindet sich der charakteristische Rahmen mit Sprüchen. Besonders in Kenia und Tansania ist die Kanga weit verbreitet.
-Shiromuku – japanisches Brautkleid-
Shiromuku ist ein besonderer Kimono, welcher in Japan als Brautkleid dient. Er ist aus Seidenbrokat und auf ihm sind traditionelle Motive eingewebt, welche beispielsweise Glück, Reichtum und Gesundheit symbolisieren. Das japanische Brautkleid ist auch heute noch sehr teuer und wird deshalb, wie in Deutschland auch, gemietet oder vererbt.
