Spielerisch lernen

In einem Kinderheim muss es nicht unbedingt so zugehen wie in einem Internat.

Die Kinder dort haben eine Menge Spaß und lernen so auf eine spielerische Art und Weise ihren Alltag zu bewältigen. Schon die Kleinsten machen mit großer Freude mit und freuen sich über jedes Stück Verantwortung, dass ihnen übertragen wird. Das große Ziel der Kinderheime ist es doch, die Kinder auf ihren weiteren Lebensweg vorzubereiten. Das geht eben nur, wenn jeder mitmacht und sich keiner vor den verschiedenen Aufgaben drückt.

Freilich gibt es auch hier einmal Streitereien über die Tätigkeiten, aber das passiert in den besten Ehen auch. Also ist es kein Grund, um die Flinte ins Korn zu werfen. Auch Kinder und Jugendliche aus kaputten Familien werden hier wieder an den Alltag gewöhnt. Mit klaren Regeln und Strukturen lässt sich der Tag eben doch besser und harmonischer verbringen. Man lernt, sich auf andere verlassen zu können und auch mit anderen zu sprechen. Denn nicht jeden Tag fühlt man sich gleich. Also kann man seine Aufgaben auch mal weitergeben.

Sofern man die Aufgaben des anderen an einem anderen Tag übernimmt. Ebenso wie in der Wirtschaft. Da wird ja auch auf dem Dienstplan getauscht was das Zeug hält. Aber wir reden hier ja nur von den gesunden Kindern. Behinderte haben es da noch eine ganze Ecke schwerer.

Zumindest denken wir uns das. In einem Wohnheim für Behinderte sieht der Tagesablauf allerdings nicht wirklich anders aus. Die Aufgaben werden je nach körperlicher Verfassung und Umsetzung verteilt und erledigt. Also kann man diese beiden Heime sehr gut miteinander vergleichen.

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