Sicherheitsexperten setzen auf Pfefferspray

In der Bundesrepublik ist es schon manche Zeit her, als für den Polizeidienst Pfefferspray eingeführt wurde. Die positiven Seiten sind nicht zu übersehen. Der Strahl mit dem Wirkstoff aus der Chilipflanze wirkt prompt und setzt alle Aggressor außer Gefecht. Dabei sind Pfeffersprays in den überwiegenden Fällen gesundheitlich unbedenklich. Die Folge lässt nach ca. 30 Minuten automatisch nach.

Auch für nicht-Polizeibeamte sind Pfeffersprays problemlos verkäuflich. Elementar ist hier aber darauf zu achten, dass die Produkte als „Tier-Abwehr-Spray“ deklariert sind. Nur dann unterliegen sie nicht dem Waffenrecht und können frei erstanden und bewegt werden.

Im zivilen Bereich gibt es viele Momente, wo ein Abwehrspray sinnvoll eingesetzt werden kann. Nicht nur gegen wilde Hunde oder andere aggressive Tiere, auch gegen menschliche Angreifer wirken die Pfeffersprays. Allerdings dürfen sie hier nur im Notwehrfall eingesetzt werden.

Im Handel sind Pfeffersprays in allen Größen erhältlich. Die kleinsten Pfeffersprays sind so klein wie ein Kugelschreiber, die riesigsten Tierabwehrspray sind im Feuerlöscher-Format zu kaufen. Somit findet sich für jeden Verlangen das richtige Ausmaß.

Neben Pfeffer Spray ist zwischenzeitlich auch Pfeffergel verfügbar. Pfeffergel ist windstabiler als Pfefferspray und erreicht höhere Reichweiten. Ebenso relativ neu ist Pfefferschaum – der Foam  haftet sehr gut am Ziel und vermeidet damit ein eventuelles Treffen von einem unerwünschten Ziel.

Dieter Haulk

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