Link-Popularität und Suchmaschinenmarketing
Link-Popularität wird in der Online-Welt die Mund-Propaganda genannt.
Die Suchmaschine Google setzte 1998 die Link-Popularität als Maßstab für Webseiten ein. Aufgrund dieses neuen Kriteriums konnte Google bessere Suchergebnisse als die übrigen Suchmaschinen erzielen. Mittlerweile nutzten alle Suchmaschinen dieses Prinzip. Über Suchmaschinenmarketing wird die Mundpropaganda angekurbelt.
Die Idee hinter der Link-Popularität ist folgende: wenn viele Webseiten zu einer bestimmten Seite einen Link setzen, dann bietet die verlinkte Seite vermutlich einen attraktiven Inhalt. Folglich ist sie sehr „populär“. Wenn nun diese verlinkte Seite wiederum einen Link zu einer anderen Webseite setzt, dann muss auch diese Seite populär und wichtig sein. Im Prinzip sagt die Link-Popularität aus, welche Webseite die meisten Links von anderen Webseiten bekommen hat.
Die Qualität der Links spielt auch eine Rolle. Links von wichtigen Webseiten (sueddeutsche.de o.ä.) wiegen mehr als 20 Links von unwichtigen Seiten. Man merkt: Link ist nicht gleich Link. Daneben ist noch wichtig, wie auf die Webseite verlinkt wird. Der Link-Text ist von Bedeutung. Er sollte einen oder mehrere Suchbegriffe der verlinkten Seite enthalten.
Mit der Zeit hat die Link-Popularität eine immer größere Rolle in der Suchmaschinenpositionierung eingenommen. Die Leute fingen an nach Wegen zu suchen, die Link-Popularität ihrer Webseiten künstlich zu erhöhen. Eine Methode war Webseiten ins Netz zu stellen, die hunderte von nicht zusammengehörenden Links enthielten. Suchmaschinen sind mittlerweile in der Lage solche „Link-Farmen“ zu erkennen und aus ihren Datenbanken zu entfernen.
Eine hohe Link-Popularität wird nicht über Nacht erreicht. Beauftragt man eine Webagentur sich um die Positionierung der Webseite zu kümmern, ist das Link-Building die Aufgabe der Suchmaschinenoptimierung.
