Krankenkassen und Yoga

Yoga ist laut der Auffassung vieler Mediziner gut dafür geeignet, Krankheitsbilder zu lindern.

Es wurde bereits des Öfteren nachgewiesen, dass Yoga vor allem auf den Körper positive Effekte hat. Doch auch die psychische Gesundheit kann durch das Ausführen von Yoga- Übungen stark verbessert werden, weshalb manchmal sogar Psychotherapie mit Yoga verbunden wird. Viele Krankheiten können mittels Yoga sehr effizient geheilt werden. Dazu gehören zum Beispiel Schlafstörungen, Depressionen und Rückenschmerzen.

Wie dies funktioniert? Beim Yoga geht es unter Anderem darum, neben dem Gleichgewichtssinn auch die Muskelausdauer und die Beweglichkeit zu trainieren. Auch die allgemeine Fitness und die Kraft gilt es zu vergrößern. So wird zum Beispiel die Rückenmuskulatur gekräftigt. Durch diese Muskelkräftigung werden die Patienten von ihren Rücken- Nacken- und Kopfschmerzen befreit.Aus diesem Grund unterstützen die meisten Kassen Yoga als eine interessante Form der Vorsorge.

Anders sieht die Situation bei der Psychotherapie aus: Hierbei werden von den Krankenkassen die Erfolge, die Yoga, auch in Verbindung mit Psychotherapie, vor zu weisen hat, eher negativ bewertet. Yogakurse, die Psychotherapien unterstützen, werden daher von den Kassen nicht übernommen. Dies obwohl viele Patienten, die Yoga praktizieren, behaupten, dass sich ihr psychischer Allgemeinzustand deutlich verbessert hat.

Die Ansicht der Krankenkassen, dass es billiger sei, Yogakurse vorbeugend einzusetzen, stimmt also absolut. Warum sich dieses Vorbeugen aber größtenteils auf körperliche Probleme beschränkt, aber nicht bei seelischen Problemen angewandt wird, ist schwer zu verstehen.Vielleicht wird sich diese – eher enge einstellung – in den kommenden Jahren ändern. Denn es ist eine Tatsache, dass Yoga nicht nur bei körperlichen Leiden hilft, sondern auch seelische Probleme beheben kann. Da also Yoga sehr geeignet ist westliche Verfahren wie die Psychotherapie zu unterstützen, wird es in den kommenden Jahren zu einem Umdenken kommen müssen.

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