Komplikationen an der Uhr

Nein, in diesem Artikel geht es nicht um die Probleme beim Uhrenkauf oder technisches Versagen.

Vielmehr soll ein Überblick geschaffen werden, was es für technische Finessen und Extras gibt. Diese werden auch „Komplikation“ genannt.

Angefangen bei den Verzierungen des Ziffernblattes. Häufig wird nicht zur die Uhrzeit angezeigt, sondern auch das Datum (aufgeschlüsselt in Tag, Wochentag und Monat). Wird auch noch das Jahr angegeben nennt man das ein „Vollkalendarium“. Das ewige Kalendarium berücksichtigt die Eigenschaften von Monaten (28 – 31 Tage) und Jahren (Schaltjahre) und passt sich automatisch an.

Bei Damenuhren werden manchmal die verschiedenen Mondphasen mit abgebildet.

Für Vielflieger wurden Herrenuhren mit einer zweiten Zeitzone entwickelt. So weiß man(n) immer, wie spät es gerade daheim ist. Am Flughafen vor lauter Erschöpfung einzuschlafen und den Flieger zu verpassen ist passé. Es gibt speziell dafür Armbanduhren mit Wecker.

Ein Chronograph, also eine Stoppuhr, ist bei Kindern sehr beliebt. Zum Spielen geeignet.

Eine Minutensprunguhr ist in das Ziffernblatt mit eingelassen. Das bedeutet, der Minutenzeiger springt alle 60 Sekunden von Minutenstrich zum nächsten. Gesteuert wird das Ganze von einer Hauptuhr.

Wer eine Uhr ohne Batterien haben möchte, legt sich eine Automatikuhr zu. Diese ist eine mechanische Uhr, bei der aus den Armbewegungen des Trägers Energie gewonnen wird. Die Feder wird in kleinen Schritten aufgezogen.

Nie wieder bleibt die Uhr überraschender Weise stehen. Denn mit der Gangreservenanzeige wird der Träger informiert, wann er die Uhr wieder aufgezogen werden muss. Gangreserve bedeutet also die Zeit, die eine Uhr läuft, ohne aufgezogen werden zu müssen. Das 7-Tages-Werk ist eine verlängerte Form der Gangreserve. Sie bietet eine Gangreserve von 7 Tagen, statt 42 bis 48 Stunden.

Das sind alles kleine technische Spielereien. Sie haben einen informativen Charakter und bereichern optisch das Ziffernblatt.

ADCELL

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