Förderung für Blockheizkraftwerke
Bis vor einigen Jahren war es den Energieversorgern vorenthalten, Blockheizkraftwerke zu nutzen.
Mit der Miniaturisierung im Energiebereich ist es nun auch möglich, kleine Blockheizkraftwerke in Einfamilienhäuser zu verbauen. Bei einem Blockheizkraftwerk wird das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung angewendet. Dabei geht es darum, dass im Blockheizkraftwerk die Wärme genutzt wird, die bei der Stromerzeugung entsteht. Mit der entstandenen Wärme wird Wasser erwärmt. Das Wasser ist in einem geschlossenen Heizungs-System und wird in der Wohnung zum Heizen an die Heizungen abgegeben.
Im Blockheizkraftwerk arbeitet ein Motor, der das Wasser erwärmt. Der erzeugte Strom wird durch die Hausbewohner selbst verbraucht und muss so nicht dem öffentlichen Stromnetz entnommen werden. Nachteil der Blockheizkraftwerke ist, dass zur Verbrennung meistens Öl oder Erdgas zur Anwendung kommt. Das bedeutet, dass der Besitzer des Blockheizkraftwerkes weiterhin von der Preisentwicklung auf dem Energiemarkt abhängig ist. Die Preise steigen bei steigender Nachfrage auf dem Weltmarkt, was auch den Betrieb des Blockheizkraftwerkes verteuert.
Der Einbau eines Blockheizkraftwerkes ist vom Bund förderbar. Um den Kauf eines Mini-Blockheizkraftwerkes attraktiver zu machen, wird den Bauherren vom Bund für Wirtschaft unter Umständen ein Investitionszuschuss gewährt. Darüber hinaus gibt es zum Beispiel von der KfW günstige Kredite, mit denen ein solches Heizkraftwerk finanziert werden kann, und auch private Banken bieten Darlehen an wie etwa die Deutsche Kreditbank AG ihre DKB Energie-Finanzierung.
Außerdem wird überschüssiger Strom der Anlage ins Stromnetz eingespeist und von den Strombetreibern vergütet. Der Zuschuss für das Mini-Blockheizkraftwerk ist von der maximalen elektrischen Leistung abhängig. Außerdem haben die geplanten Vollbenutzungsstunden Einfluss auf die Fördermittel. Die Förderung setzt sich dabei aus einer Basisförderung und einer Bonusförderung zusammen.
Da die Errechnung der Förderung für Blockheizkraftwerke auch noch von den genutzten Energiequellen zum Betrieb des Motors abhängig ist, sollte man sich zum Thema Förderung beim Fachhändler oder noch besser Hersteller beraten lassen. Da die Beantragung von Fördermitteln meist schwierig ist, sollte gleichzeitig beim Hersteller erfragt werden, ob dieser die Beantragung für den Kunden übernimmt.
