Erste Hilfe bei Abmahnung
Obwohl es bekannt ist, dass das kostenlose Downloaden von Musik, Filmen und Games strafrechtlich verfolgt wird, gibt es immer noch seriös scheinende Seiten, die den User vom Gegenteil überzeugen wollen.
Und nicht wenige fallen darauf herein, gerade Jugendliche. Sie haben nicht viel Geld und freuen sich darüber, sind vielleicht sogar stolz auf sich, dass sie auf legalem Wege etwas kostenlos bekommen, wofür andere bezahlen. Auch aufgrund mangelnder Erfahrung und weil sie noch nicht so kritisch hinterfragen, sind sie leicht einzufangen. So geschieht es nicht selten, dass sie eine Abmahnung bekommen und zwar teilweise in vier- bis fünfstelliger Höhe. Ob es sich dabei um eine Filesharing Abmahnung oder Ebay Abmahnung handelt, spielt eine vergleichsweise geringe Rolle. Die Frage ist, was man dagegen unternehmen kann.
Leider wissen Viele nicht, dass es auf IT-Recht und Medienrecht spezialisierte Anwälte gibt, die ihnen in einem solchen Falle helfen können. Diese Anwälte kennen zum einen die auf Abmahnungen ausgerichteten Kanzleien und haben zum anderen viel Erfahrung im Umgang mit dieser Thematik. Sie unterstützen die Betroffenen, da sie wissen, dass es meistens die Falschen trifft und dass die Forderungen einfach nicht gerechtfertigt sind, zumindest nicht in der Höhe.
So lauten die Erste-Hilfe Regelungen von erfahrenen Anwälten: erst einmal tief durchatmen und auf keinen Fall die betreffende Kanzlei anrufen oder in einen direkten, schriftlichen Kontakt mit ihr treten. Denn gegebenenfalls gibt man Dinge zu, vor allem im Schockzustand, die mehr belasten als helfen. Viel besser ist es, eine andere Kanzlei zu kontaktieren und zwar eine, die sich auf dem Gebiet auskennt. Bei dieser Kanzlei sollte man auf ein angemessenes Pauschalhonorar bestehen. Interessant zu wissen ist auch, dass bei der Wahl der Kanzlei lokale Gegebenheiten außer Acht gelassen werden können. Eine Hilfe über Kilometer hinweg ist sehr gut möglich und bringt keinerlei Benachteiligung für die Bearbeitung des Falls mit sich.
