Die Tunika – ein beliebtes Kleidungsstück
Tuniken gibt es schon seit der Römerzeit und waren damals, wie auch heute, ein beliebtes Kleidungsstück.
Bis hin ins Mittelalter war die Tunika eine angesagte Montur und je nach Bedarf am Halsausschnitt oftmals sehr reich verziert. Das Schnittmuster der Tunikas hat sich selbstverständlich in den Zeitepochen weiterentwickelt. Gewisse Charakteristiken, die man der Tunika zuschreibt, gelten jedoch auch heute noch.
Die aktuelle Mode hat das Thema Tunika wieder aufgenommen. Heutzutage gibt es viele verschiedene Arten von Tuniken. Gemeinsam haben jedoch alle eine gerade Schnittform am Körper. Somit hat eine Tunika in der Regel keine figurbetonende Form, sondern sitzt sehr leger am Körper. Die Ärmellänge kann variieren von kurz, über halblang zu lang. Es gibt sie mit Abschlussbündchen oder ohne, mit Trompetenärmeln oder ganz gerade geschnittenen Ärmeln.
Manche Schnitte verzichten auch ganz auf Ärmel. Das gilt auch für die Länge der Tunika, die von der Mitte des Oberschenkel bis hin zu den Knöcheln reichen kann. Bei einer Länge ab dem Knie bezeichnet man diese jedoch als Tunikakleid. Tunikas sind in der Regel zu Hineinschlüpfen. Knöpfe am Halsausschnitt dienen meist eher der Verzierung.
Der Halsausschnitt ist bei einer klassischen Tunika gerade. Ein waagrechter Schlitz an der Vorderseite erleichtert das Anziehen der Tunika. Oftmals ist dieser Schlitz mit farbigen Stickereien verziert und hebt sich meist sehr schön ab. Tuniken gibt es auch mit einem sog. Carré-Ausschnitt oder einem leichten U-Boot-Ausschnitt. Die Stoffe der Tuniken sind genauso vielfältig wie die jeweiligen Farben. Aufgrund dessen, dass die Tunika locker am Körper liegt, ist sie gut für jede Figur tragbar. Bei Tunikakleidern sowie bei Tunikablusen ist der Gürtel eine beliebte Ergänzung. Entweder wird der Gürtel um die Taille, figurbetont, getragen oder er hängt lässig in Hüfthöhe.
