Die Produktion von 3D Aufkleber

Jeder kennt sie, jeder hat sie schon in der Hand gehalten und sicherlich jeder hat das edle Design bewundert. 3D Aufkleber, oder Domingaufkleber genannt, werden immer häufiger angefragt. Die Symbiose aus besonderer Langlebigkeit und hervorragender Optik begeistert. Doch was ist es, das einen normalen Aufkleber zu einem 3 D Aufkleber macht? Das Geheimnis liegt im Herstellungsverfahren. Dies beginnt im Doming Aufkleberdruck da, wo bei den anderen Aufklebern bereits Schluss ist.

Der Aufkleberdruck startet, wie bei herkömmlichen Aufklebern auch, mit der Vorlage. Diese wird im Siebdruckverfahren auf eine weiße, silberne, glänzende oder gebürstete PVC-, Polyester- oder Metallfolie gedruckt. Danach trocknet der Aufkleber 24 Stunden aus um dann seine Kunstharzbeschichtung zu erhalten.

Das wohl am häufigsten verwendete Kunstharz ist SurACer® 4450. Dieses besteht aus 2 Komponenten, welche im Verhältnis 1:2 gemischt werden. Das Auftragen geschieht, je nach Menge der herzustellenden Aufkleber, manuell, maschinell oder robotergestützt. In der manuellen Aufkleberherstellung wird das gemischte, niedrigviskose Harz in eine ca. 55 cm lange Kartusche gefüllt, und durch eine nadelförmige Spitze mittig auf den Aufkleber aufgebracht. Gefahr hierbei ist die Entstehung von Luftblasen, welche sofort mit einer Nadel beseitigt werden müssen. Dieses Verfahren eignet sich nur für die Herstellung kleiner Mengen. In der maschinellen Herstellung wird durch Zuhilfenahme eines Kompressors eine kontinuierliche Beschichtung ohne Unterbrechungen möglich. Durch einen Schlauch wird das Harz in ein Dosiergerät gepumpt und kann bequem aufgetragen werden. So lassen sich zwischen 700 und 1200 Aufkleber pro Stunde herstellen. Für noch größere Mengen bietet sich die robotergestützte Herstellung an. Hier werden die Arbeitsschritte vollautomatisch ausgeführt, was zu äußerst niedrigen Herstellungskosten führt. Aufgrund der höheren Anschaffungskosten muss für diese Art des Aufkleberdrucks allerdings die entsprechende Auslastung gewährleistet sein.

Nach dem Auftragen verläuft das Kunstharz gleichmäßig bis an die Ränder des Aufklebers, wodurch das charakteristische Aussehen, die Kuppel, zustande kommt. Abschließend wird der Aufkleber mittels einer UV-Lampe ausgehärtet (polymerisiert). Dies dauert nur wenige Minuten und direkt im Anschluss ist der Aufkleber fertig zur Verpackung oder, natürlich, zum aufkleben.

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