Der individuelle Carport
Ein Carport ist für viele vielleicht nichts Besonderes.
Wenn man sich aber ansieht, was man aus einem Carport alles machen kann und wie er am Ende aussieht, dann ist das in der Tat etwas Besonderes. Erinnert man sich zurück an die Anfänge, als die Carports langsam dabei waren, die Garagen ein wenig ins Hintertreffen zu drängen, dann hat sich seitdem einiges getan. Der große Unterschied zur Garage ist der, dass ein Carport immer offen ist, während man eine Garage mit einem Tor verschließt und das Auto hier rundum geschützt ist.
Bei einem Carport sind oft alle Seiten geöffnet. Durch die sogenannte Modulbauweise kann man aber auch einzelne Teilbereiche, bis hin zum gesamten Carport mit Wandverkleidungen versehen. Ob und wie sinnvoll das ist, das sei dahingestellt. Sicherlich sinnvoll, wenn es sich um eine Wetterseite handelt, unsinnig, wenn die Seite zum Haus oder zu einer Hecke hin zeigt. Der Optik wegen aber tun dies viele Carportbesitzer. Die Möglichkeiten hierbei sind vielseitig.
Der Carport selbst kann aus Holz, Stahl oder Aluminium bestehen, die Wandverkleidungen kommen als Holzlatten, als Aluminiumwellen oder als verputzte Variante daher. Auch Acrylglas wird als Schutz gerne genommen. Keinen Schutz bietet dagegen die Möglichkeit, mit zwei über Kreuz laufenden Edelstahlseilen einen Bereich zu gestalten. Bis auf die Optik hat diese Konstruktion keinen Sinn.
Aber das ist Geschmackssache. Es soll sich jeder seinen Carport so gestalten, wie er das möchte. Carports werden dabei immer beliebter, weil sie im Gegensatz zu den Garagen billiger sind und auch schneller aufgebaut werden können. Auch einen Bauantrag braucht man bei den meisten Carports gar nicht mehr.
