Der Herminator – eine Legende unter den Skiläufern

Hermann Maier wurde am 7. Dezember 1972 im österreichischen Altenmarkt geboren.

Der berühmte Skiläufer litt während seiner Kindheit unter der Krankheit Morbus Osgood-Schlatter, weshalb er zuerst eine Maurerlehre begann. Jahre später, am 6.Januar 1996 nahm Maier am Weltcup Riesenslalom in Flachau teil, allerdings nur als Vorläufer. Gerüchten zufolge musste er sich eine professionelle Skiausrüstung mieten für dieses Event.

Dennoch hatte Maier an diesem Tag großes Glück, denn einige Vertreter des Österreichischen Skiverbands erkannten sein verborgenes Talent und meldeten ihm zur Europacup in Les Arcs an. Der Wettbewerb fand bereits zwei Tage nach dem Slalom statt, und obwohl Maier immer noch unter seiner Krankheit litt, belegte er den zweiten Platz in diesem Rennen und wurde damit zum Star.


In den folgenden Monaten belegte Hermann Maier zwar einige gute fordere Plätze, doch sein wirklicher Aufstieg begann erst in den Jahren 1997 und 1998. Maier gewann in dieser Saison unter anderem drei Riesenslaloms, zwei Weltcups, vier Super-Gs sowie eine Kombination.


Seinen Titel „Herminator“ erlangte Maier bereits im nächsten Winter. Bei seiner Teilnahme bei den Olympischen Winterspielen stürzte er einmal so schwer, dass die ganze Welt den Atem anhielt. Doch wie durch ein Wunder zog sich der Skiläufer nur geringe Verletzungen zu und gewann drei Tage später bei den Super-Gs die Goldmedaille.


Maier konnte auch in den folgenden Jahren viele Erfolge verzeichnen, bis er 2001 in einen schweren Motorradunfall verwickelt wurde. Doch Meier lies sich nicht unterkriegen. Bereits 2003 stand er wieder auf den Brettern und holte seinen 42. Weltcupsieg auf seiner Lieblingsstrecke in Kitzbühel. Wer dem großen Meister nacheifern möchte, kann sich in Kitzbühel eine Skiausrüstung mieten und die Abfahrt selbst einmal hinunter fahren.

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