Bühne frei für den Kleiderschrank
Ein Kleiderschrank gehört zu den wichtigsten Möbelstücken einer jeden Wohnung.
Es gibt jene Leute, die in ihrem Schlafzimmerschrank Ordnung halten, und jene, die dies nicht tun – ob aus Überzeugung oder Unvermögen. Gut, wenn es genug Bügel zum Aufhängen gibt, viele Fächer und Schubladen, die das Sortieren, Gruppieren, Klassifizieren erlauben. Nach Kleidungsart, nach Jahreszeit, nach Anlass, nach Farben. Ob man dabei auf die klassischen Schrankfächer vertraut oder das ganze Spektrum von ausziehbaren Kleiderstangen, drehbaren Böden und speziellen Krawatten-, Gürtel- und Schuhhaltern nutzt, ist Typ-Sache.
Doch auch jener Kleiderschrank, der ohne perfekte Ordnung auskommt, kann seinen Reiz haben. In seinen Tiefen lassen sich Spuren längst vergangener Zeiten entdecken – aus der Mode Gekommenes, zu klein Gewordenes, zu groß Gewordenes. Die Schlaghose aus den 70er Jahren hängt neben der Skijacke aus den 90ern, das Hochzeitskleid neben dem Faschingskostüm. Der Lieblingspullover, die Lieblingshose aber sind immer ganz vorne anzutreffen und jederzeit griffbereit.
Egal ob mit oder ohne Ordnung, von einem kann der Kleiderschrank nie genug haben: Platz! Der Gipfel aller Sehnsüchte ist dabei ohne Zweifel ein begehbarer Kleiderschrank. Ein Schrank, der gleichzeitig Ankleidezimmer ist, Bühne und roter Teppich. Er bietet die Möglichkeit, die geliebte Kleidung nicht nur so zu ordnen, dass man immer den Überblick behält, sondern sie auch bestmöglich zu präsentieren.
Nicht immer erlaubt die Wohnsituation einen solchen Luxus. Doch selbst im kleinsten Zimmer lässt sich durch maßgeschneiderte Lösungen ein kleines Raumwunder vollbringen. Auch vernachlässigte Ecken und Nischen lassen sich so noch effektiv nutzen. Schön, wenn sich der Schrank dann auch noch harmonisch in den Einrichtungsstil der Wohnung fügt und nicht nur von innen, sondern auch von außen vom guten Geschmack seines Besitzers zeugt.