Augen – Spiegel unserer Seele
Die Augen sind das ausdruckstärkste Körperteil eines Menschen.
Sie definieren das eigene, äußere Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit. Große, runde Augen deuten auf jemand Neugierigen und Offenen hin, zu Schlitzen verengte Augen weisen einen als griesgrämig aus. Es gäbe noch viele Beispiele für die Augenmimik und ihre Wirkung, diese aber aufzuzählen würde zu weit führen.
Beim ersten Blickkontakt fällt also die Meinung der Anderen über uns. Sie entscheiden in einem kurzen Augenblick ob sie einen sympathisch finden oder nicht. Doch nicht jedem ist eine perfekte Augenregion gegeben. Vor allem im Alter lässt die Elastizität der Lidhaut nach und es Flüssigkeit lagert sich ein. So ewickeln sich im Oberlidbereich „Schlupflider“, im Unterlidbereich sogenannte „Tränensäcke“. Doch nicht nur altersbedingt setzen diese Schönheitsmakel ein, nein, sie können auch rein aus Anlagung entstehen.
Schlupflider und Tränensäcke können sich negativ beim ersten Augenkontakt auswirken. Müdigkeit und Traurigkeit vermitteln Schlupflider, außerdem erzeugen sie den Eindruck eines deutlich höheren Alters. Im ganz krassen Fall führt die herabhängende Haut zu Gesichtsfeldeinschränkungen. Tränensäcke werden, wie der Name schon sagt, häufig mit weinerlichen Personen in Verbindung gebracht. Was aber natürlich nich stimmt.
Diese zwei „Erkrankungen“ können einen daran hindern auf den ersten Blick so wahrgenommen zu werden wie man ist. Ob man sich deshalb eine Schönheitsoperation gönnen sollte ist die Frage. Auch wenn die Medizin mittlerweile soweit ist, dass die Eingriffe ohne Komplikationen vonstatten gehen, ist es immerhin ein Eingriff in den Körper. In jungen Jahren ist es verständlich wenn man die anlagebedingten Makel durch eine Lidstraffung entfernen lässt, aber ob es im Alter tatsächlich notwendig ist, ist die Frage.