Atemschutz und Infektionsschutz – wichtige Maßnahmen zur betrieblichen Sicherheit

Seit 2006 werden auf betreiben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Initiative zahlreicher Firmen und Betriebe auch Notfallpläne für Unternehmen in Zeiten von Pandemieausbrüchen erstellt.

Diese sind nicht nur für die Firmen und deren Mitarbeiter wichtig, sondern dienen auch dem Schutz der Konsumenten. Generell ist festzustellen, das Unternehmen vermehrt auf die Gesundheit ihrer Angestellten achten. Atemschutz und Vorbeugemaßnahmen im Bereich Infektionsschutz tragen einen großen Teil dazu bei.

Um effektiv einen Infektionsschutz gewährleisten zu können, müssen die Betriebe und deren Angestellte zuerst über die möglichen Gefahren und Übertragungswege informiert werden. Diese sind natürlich von Firma zu Firma in ihrer Ausprägung unterschiedlich, die Art bzw. der Weg zur Erkrankung ist jedoch meist ähnlich: die Krankheitserreger gelangen häufig über verletzte Hautpartien, z.b. durch Schnitt- und Stichwunden, in das Körpergewebe eines Arbeiters.

Auch der Kontakt einer zweiten Person mit fremden Blut, Körperflüssigkeiten oder Körperausscheidungen sollte vermieden werden. Weiters gelangen Krankheitserreger über die Luft in die Atemwege, auf die Haut und Schleimhäute. Ein Atemschutz ist hierbei unumgänglich. Der Infektionsschutz wird auch dadurch gesichert, indem man Ansteckungen in Form von Tröpfcheninfektion und Aerosolen (Gase, die feinste feste Körper oder Flüssigkeitströpfchen enthalten) verhindert. Dies erreicht man wiederum am Besten durch das tragen eines Atemschutzes, aber auch durch das untersagen von Essen, Trinken und Rauchen in potentiellen Gefahrenbereichen.

Viele Betriebe führen mittlerweile allgemeine arbeitsmedizinische Beratungen durch, in welchen sie ihre Mitarbeiter über mögliche Infektionsgefahren, Übertragungswege und Schutzmaßnahmen aufklären. Es werden auch Hygiene- und Hautschutzpläne erstellt und arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen sowie Impfungen zum Infektionsschutz angeboten. Eine ausreichende Schutzausrüstung, die Handschuhe, Schutzkleidung sowie einen entsprechenden Atemschutz beinhalten sollte, und leicht zu reinigende Arbeitsoberflächen verbessern die Situation am Arbeitsplatz zusätzlich.

Natürlich lassen sich durch all diese Maßnahmen Erkrankungen nicht zu 100% ausschließen, einen optimalen Schutz bieten sie aber allemal. Letztendlich liegt es in der Eigenverantwortung der Angestellten, ob sie ihren Atemschutz tragen und sich für das Thema Infektionsschutz interessieren.

ADCELL

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