Am Anfang steht das Kind
Die Kinder sind das wichtigste Gut der Menschheit.
Ohne sie gäbe es keine zukünftigen Renteneinzahler, keine Nachkommen mehr und das Leben wäre einfach langweilig. Dennoch gibt es in Deutschland immer mehr Kinder, die in einem Kinderheim aufwachsen müssen. Sie haben teilweise auch gar keine andere Möglichkeit. Da macht es auch keinen Unterschied, ob die Kinder nun aus kaputten Familien kommen, oder ob sie keine Eltern mehr haben.
Sie alle brauchen wieder eine feste Konstante in ihrem Leben. Sie brauchen feste Bezugspersonen und einen geregelten Tagesablauf, an dem sie sich orientieren können. Schwierig ist diese Situation allemal. Denn ab und an schlagen die Kinder auch komplett aus der Reihe und verhalten sich herausfordernd. Früher sagte man „schwer erziehbar“, doch der Begriff ist genau so veraltet, wie Schlaghosen oder Blütentapeten. Das herausfordernde Verhalten kann viele Ursachen haben. Manchmal ist es eine Folge auf häusliche Gewalt, manchmal eine Reaktion auf frühe Verluste.
Man weiß es nicht. Diese Kinder müssen allerdings schnell wieder auf einen gesunden Weg gebracht werden. Denn die Gesellschaft toleriert nun mal keine Mitmenschen, die arg aus der Rolle fallen. Sicherlich ist das schade, aber was will man denn schon von einer Gesellschaft erwarten, in der sich jeder selbst der Nächste ist? Besonders drastisch kann man das auch bei den Behinderten beobachten.
Ein Wohnheim für Behinderte ist in der Regel nicht am Puls der Zeit, also in der Stadt. Nein, sie werden weit außerhalb errichtet. Schön weit weg von den „Normalen“. Dennoch sind auch diese Menschen wichtig und wollen nur geliebt werden.
